Französischer Konzern Alstom erhält Auftrag aus Norwegen für bis zu 200 Züge

Alstom-Zug - Bild: schnitzel_bank/CC BY-ND 2.0
Alstom-Zug - Bild: schnitzel_bank/CC BY-ND 2.0

Der französische Konzern Alstom hat einen Auftrag aus Norwegen für die Fertigung von bis zu 200 Regionalzügen erhalten. „Mit einem Volumen von über 1,8 Milliarden Euro handelt es sich um die bedeutendste Investition in die Schiene in der norwegischen Geschichte“, erklärte Alstom am Dienstag. Die Züge sollen demnach im niedersächsischen Salzgitter gefertigt werden.

Der Vertrag mit der öffentlichen Bahngesellschaft Norske Tog bezieht sich auf eine erste Bestellung von 30 Zügen im Wert von 380 Millionen Euro. Bei den bestellten Zügen handelt es sich um das Modell Coradia Nordic, dieser Zug kann bis zu 778 Passagiere transportieren. Die Züge erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern und sollen ab 2025 ausgeliefert werden.

Zu Beginn sollen die neuen Züge in der Region um die Landeshauptstadt Oslo eingesetzt werden und die Städte Ski und Stabekk verbinden. Die Coradia Nordic Züge seien „absolut geeignet für die norwegischen Witterungsbedingungen“, versicherte der zuständige Geschäftsführer bei Alstom, Rob Whyte. Bisher seien bereits 300 Züge des gleichen Modells an Länder in der Region ausgeliefert worden.

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