Moskau startet Militärübungen im Süden Russlands und auf der Krim

Russische Soldaten
Russische Soldaten

Inmitten der Spannungen in der Ukraine-Krise hat Russland am Dienstag mit neuen Militärübungen im Süden des Landes und auf der Krim begonnen. An den Manövern sind nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen 6000 Soldaten, mindestens 60 Kampfflugzeuge und Schiffe der Schwarzmeer- und der Kaspischen Flotte beteiligt. Es handele sich um einen „teilstreitkräfteübergreifenden“ Einsatz, sagte der Kommandeur der russischen Streitkräfte für Südrussland, Alexander Dwornikow.

Die Manöver dienten der Überprüfung der Kampfbereitschaft, meldeten die Agenturen. Der Vorgang dürfte die Spannungen zwischen Russland, der Ukraine und dem Westen weiter verstärken. Vor rund einer Woche hatte Moskau bereits ein gemeinsames Militärmanöver mit Belarus begonnen.

Wegen eines massiven russischen Truppenaufmarsches an der Grenze zur Ukraine ist die Lage zwischen den beiden Nachbarstaaten derzeit extrem angespannt. Kiew und der Westen befürchten einen russischen Einmarsch in die Ukraine. Moskau weist die Vorwürfe zurück und gibt seinerseits an, sich von der Ukraine und der Nato bedroht zu fühlen.

Aufgrund der bedrohlichen Lage kündigte die Nato am Montag an, Streitkräfte in Bereitschaft zu versetzen und Schiffe und Kampfflugzeuge zu entsenden, um ihre Verteidigung in Osteuropa zu verstärken. Auch die USA versetzten bis zu 8500 Militärangehörige in Alarmbereitschaft.

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