Verwendung von Hemdchenbeuteln im Supermarkt leicht gesunken

Symbolbild: Plastiktüten zum Transport
Symbolbild: Plastiktüten zum Transport

Die Deutschen verwenden zunehmend weniger dünne Plastiktüten, um Obst und Gemüse im Supermarkt abzuwiegen: Der Verbrauch dieser sogenannten Hemdchenbeutel pro Kopf sank von 45 im Jahr 2018 auf 44 im Jahr 2019, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Insgesamt waren es 2019 demnach 3,65 Milliarden Stück.

Die Hemdchenbeutel haben eine Stärke von weniger als 15 Mikrometer. Tüten mit einer Stärke von 15 bis 49 Mikrometer sind in Deutschland seit Anfang dieses Jahres verboten. 2019 waren noch 878 Millionen dieser Tragebeutel hierzulande verbraucht worden, pro Kopf waren das elf Stück.

Im Vergleich von 16 EU-Staaten, so die Statistik, gehen die Deutschen sehr sparsam mit Plastiktüten im Supermarkt um: Bei den Hemdchenbeuteln stehen sie nach den Verbraucherinnen und Verbrauchern in Belgien, Ungarn, Österreich und Luxemburg an fünfter Stelle – in allen restlichen Staaten werden mehr der dünnen Tütchen verbraucht. Spitzenreiter ist Litauen mit 280 Tüten pro Kopf und Jahr.

Auch bei den nun hierzulande verbotenen leichten Kunststofftüten mit einer Wandstärke bis 49 Mikrometern stehen die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland gut da: Der pro-Kopf-Verbrauch in Schweden etwa lag 2019 bei 74, in Lettland bei 71 und in Ungarn bei 66. Deutlich weniger diese Tüten nutzten dagegen die Menschen in Irland und Österreich mit fünf beziehungsweise acht Stück pro Kopf und Jahr.

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