Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen nach Hubschrauberabsturz mit drei Toten ein

Die Justitia - ein Symbol der Rechtsstaatlichkeit
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Mehr als fünf Monate nach einem Hubschrauberabsturz mit drei Toten nahe Buchen in Baden-Württemberg hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen zu dem Fall eingestellt. Es gebe keine Hinweise für ein Fremdverschulden, teilte die Behörde in Mosbach am Dienstag mit. Unglücksursache dürfte laut einem Gutachten ein Manövrierfehler des Piloten gewesen sein.

Demnach soll der Hauptrotor des Hubschraubers infolge einer vorübergehenden Schwerelosigkeit mit dem Masten des Rotorblatts in Berührung gekommen sein. Dadurch sei der nicht mehr steuerbare Hubschrauber abgestürzt. Ein in Presseberichten skizziertes Anschlagsszenario habe es trotz eines von Zeugen wahrgenommenen „lauten Knalls“ nicht gegeben.

Die Insassen befanden sich nach dem Absturz weniger als 30 Meter vom Wrack entfernt. Sprengstoffrückstände seien nicht gefunden worden. Ermittlungen im persönlichen Umfeld der Toten ergaben laut Staatsanwaltschaft ebenfalls keine Hinweise auf Bedrohungs- oder Anschlagsszenarien.

Am 17. Oktober war der Hubschrauber abgestürzt – alle drei Insassen kamen ums Leben. Zu den Opfern gehörte der Gründer des umstrittenen US-Startups Augustus Intelligence, Wolfgang Haupt. Er saß mit dem 61-jährigen Chef einer Entsorgungsfirma und dessen 18-jährigem Sohn im Helikopter.

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