Bergbauunternehmen Petropavlovsk erwägt Verkauf seiner Minen in Russland

Goldklumpen
Goldklumpen

Das Bergbauunternehmen Petropavlovsk mit Sitz in London erwägt wegen der Sanktionen gegen Russland den Verkauf seiner Goldminen im Fernen Osten Russlands. Es gehe konkret um drei Minen und ein Verarbeitungswerk auf dem Gebiet zwischen Russland und China, teilte Petropavlovsk am Donnerstag mit. Der Kurs der Aktie an der Londoner Börse stürzte ab.

Petropavlovsk sei von den britischen Sanktionen gegen Russland schwer betroffen, erklärte das Unternehmen, wenn auch nur indirekt. Großbritannien sanktionierte die Gazprombank, die für Petropavlovsk das Gold verkauft und bei der das Unternehmen Kredite aufgenommen hat. Es habe die Unternehmensberatung Alix Partners beauftragt, die Optionen zu prüfen – eingeschlossen den Verkauf der Minen „sobald wie möglich“, erklärte Petropavlovsk.

Noch sei allerdings nicht klar, ob und wenn ja in welcher Höhe Aktionäre und Gläubiger von einem Verkauf profitieren würden. Die Aktie fiel nach Veröffentlichung dieser Mitteilung bis zum Nachmittag um rund 25 Prozent. Seit Beginn des Jahres büßte Petropavlovsk bereits mehr als 87 Prozent seines Börsenwertes ein.

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