Komikerin Carolin Kebekus sieht Sexismus in Musikbranche

Carolin Kebekus - Bild: Superbass, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Carolin Kebekus - Bild: Superbass, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Komikerin Carolin Kebekus hat Sexismus in der Musikbranche kritisiert. „Ich bin total oft bei Rock am Ring gewesen und habe wahnsinnig tolle Bands erlebt, aber wenn man sieht, dass auch in diesem Jahr der Frauenanteil auf der Bühne gegen null geht, kann das einfach nicht sein“, sagte die 41-Jährige dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vom Donnerstag. „Das geht 2022 nicht mehr.“

Kebekus sagte, sie könne auch das Argument nicht mehr hören, dass es keine Frauenband gebe, die gebucht werden könne. „Die muss man nämlich fördern, genau wie männliche Musiker.“ Die Kölnerin organisiert für den 6. Juni im Kölner Tanzbrunnen das DCKS-Musikfestival, bei dem ausschließlich Frauen auftreten. Es sei überhaupt kein Problem gewesen, Musikerinnen zu finden. „Wir sind überhäuft worden mit Anfragen, die alle den gleichen Tenor hatten: Bitte, bitte lasst uns stattfinden.“

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