Forsa-Umfrage: Mehrheit lehnt zentrale AfD-Forderungen ab

Logo vor AfD-Parteitag am 28.07.2023 (über dts Nachrichtenagentur)
Logo vor AfD-Parteitag am 28.07.2023 (über dts Nachrichtenagentur)

Eine zum Teil überwältigende Mehrheit der Bundesbürger lehnt laut einer Forsa-Umfrage zentrale politische Forderungen der AfD ab. Der Prozentsatz derer, die den Forderungen zustimmen, liegt zum Teil deutlich unter den Werten, die die AfD in der Sonntagsfrage bekommt. So sind 88 Prozent gegen einen Austritt Deutschlands aus der Nato, 87 Prozent gegen einen Austritt aus der Europäischen Union.

Gegen einen Ausstieg aus der Euro-Zone und die Wiedereinführung der D-Mark sprachen sich 82 Prozent der Bundesbürger aus – 83 Prozent sind gegen einen Ausstieg aus allen internationalen Klimaschutzabkommen und die Abschaffung aller beschlossenen nationalen Klimaschutzgesetze. Demnach finden rechnerisch offenbar auch viele AfD-Wähler und -Anhänger zentrale Forderungen der AfD falsch. Ausnahme ist die AfD-Forderung nach Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht für deutsche Staatsangehörige zwischen 18 und 25 Jahren: Diese lehnen 51 Prozent der Befragten ab – 45 Prozent befürworten sie.

Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland am 26. und 27. Juli 2023 erhoben. Datenbasis: 1.002 Befragte. Der Sender veröffentlichte die Umfrage am Freitag unmittelbar vor Beginn des AfD-Bundesparteitags in Magdeburg.

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FLASH UP | Quelle: dts Nachrichtenagentur
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